Einer der Hauptgründe, warum so viele Menschen jedes Jahr die Stadt Telč besuchen, ist die erstaunliche italienische Renaissance-Architektur. Viele der Gebäude in dieser Stadt stammen aus den 1700er und 1800er Jahren. Die Häuser in Telc, das auf einer Hügelkuppe steht, wurden ursprünglich aus Holz gebaut. Nach einem Brand im späten 14. Jahrhundert wurde die Stadt aus Stein wiederaufgebaut, von Mauern umgeben und durch ein Netz von künstlichen Teichen weiter verstärkt. Die gotische Burg der Stadt wurde im späten 15. Jh. im hochgotischen Stil rekonstruiert. Das historische Zentrum von Telč besteht aus einem dreieckigen Marktplatz, der von Bürgerhäusern aus der Renaissance und dem Barock umgeben ist (deren Ursprünge jedoch mittelalterlich sind). Diese Häuser sind durch einen durchgehenden Laubengang verbunden. Ihre Fassaden zeichnen sich durch eine große Vielfalt in der Wahl der dekorativen Elemente aus. In der Mitte des Marktplatzes befinden sich ein Brunnen und eine Pestsäule. Ein Stück weiter befinden sich das Rathaus, die Heilig-Geist-Kirche, das Jesuitenkolleg und die gotische Pfarrkirche St. Jakobus. Von den Ursprüngen und der historischen Entwicklung der Stadt zeugen schließlich die aus Stein errichteten Stadtmauern, deren Funktionieren durch ein System von Fischteichen verbessert wurde, das ursprünglich für die strategische Sicherheit der Stadt gebaut wurde.