Die Rosenburg ist eines der meistbesuchten Renaissance-Schlösser Österreichs. Es liegt inmitten eines Naturschutzgebietes, was seine Attraktivität noch erhöht. Die Rosenburg wurde 1175 erstmals urkundlich erwähnt, und zwar im Zusammenhang mit dem Grenzgebiet entlang des Kamp-Flusses zwischen Poigreich und den babenbergischen Siedlungen mit den Zentren, dem Benediktinerstift Altenburg und der Burganlage Gars-Thunau. Die Gebrüder Grabner erwarben 1487 die Rosenburg. Von 1593-97 wurde unter der Herrschaft und im Auftrag des Lutheraners Sebastian Grabner der größte Teil der gotischen Rosenburg abgerissen und die Burg im Renaissance-Stil mit 13 Türmen wieder aufgebaut. Ein Blitz verursachte 1721 einen Brand, und 1751 brach ein weiterer Brand aus, der einen Teil des Hoftores und der Kapelle zerstörte. 1800 beschädigte ein weiterer Brand die Rosenburg; sie wurde danach rund 60 Jahre lang kaum genutzt. Glücklicherweise weckte die romantische Epoche ein neues Interesse an Burgen, und die Burg wurde renoviert. Die Burg ist heute ein Museum.