Man glaubt, dass das Wort Kilfane von Saint Pháin oder Chill Pháin abstammt, und die Kirche stammt aus dem dreizehnten Jahrhundert. Obwohl sie heute größtenteils in Ruinen liegt, ist sie schon allein deshalb einen Besuch wert, um ihre mittelalterlichen Schätze zu bewundern und die wunderbar friedliche Atmosphäre aufzusaugen. An die schwarze Wand der Kirche in der irischen Stadt Kilfane lehnt die bemerkenswert gut erhaltene Steinmetzarbeit eines normannischen Ritters. Das als Cantwell Fada bekannte Bildnis, auch Langer Mann genannt, soll eine Figur namens Thomas de Cantwell darstellen, einen normannischen Abenteurer, der Herr über die Region Kilfane wurde. Das über zwei Meter hohe Relief ist eine überlebensgroße Figur, die ein Kettenhemd und ein Schild mit dem Wappen der Familie Cantwell trägt. Die aus einem einzigen, massiven Stück Kalkstein gehauene Platte könnte der Sarkophagstein eines Kreuzritters gewesen sein, worauf die seltene Haltung des Bildnisses im Schneidersitz hinweist. Diese Reliquie zeichnet sich auch dadurch aus, dass sie die höchste Schnitzerei ihrer Art aus dem 13.