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Ruine der Burg Neideck Wiesenttal

91346 Wiesenttal, Germania ★★★★☆ 162 views
Rania Nadal
Wiesenttal
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Die Burgruine ist ein Wahrzeichen der Westschweiz. Die Burgruine befindet sich im Naturpark Fränkische Schweiz-Wald, etwa 800 Meter östlich der Dorfkirche von Streitberg. Sie befindet sich oberhalb des Wiesenttals auf einem Bergsporn (402,9 m ü. NN) nordnordöstlich des Wartleitenbergs (488 m ü. NN). Die Ruine ist über mehrere Wanderwege vom Tal oder von den Dörfern auf dem Plateau aus zu erreichen. Die Burg Neideck wurde erstmals 1312 urkundlich erwähnt. Archäologen gehen jedoch davon aus, dass sie bereits im 12. Jahrhundert erbaut wurde. Jahrhundert erbaut wurde. Lange Zeit war die Adelsburg Stammsitz des mächtigen Adelsgeschlechts der Schlüsselberger, das das Gebiet der heutigen Fränkischen Schweiz beherrschte. Die bekannteste Geschichte ist die des Grafen Konrad von Schlüsselberg, der 1347 durch die Errichtung einer Zollstation im Wiesenttal den Zorn der Bischöfe von Würzburg und Nürnberg auf sich zog. Sie überfielen die Burg Neideck und verwundeten den Grafen mit einer Steinkugel tödlich. Eine Anekdote besagt, dass der Graf zu diesem Zeitpunkt in seinem "Privatgemach" saß. In ihrer langen Geschichte hat die Burg Neideck mehrere Angriffe und Kriege überstanden und ihr Aussehen oft verändert. Nach dem Zweiten Weltkrieg beschloss die Gemeinde Streitberg, erste Erhaltungsmaßnahmen zu ergreifen, um das Denkmal zu retten. Im Jahr 1996 begannen die Renovierungsarbeiten, die 2008 abgeschlossen wurden. Seitdem gibt es im Bereich der Burg auch einen archäologischen Park. Die Burganlage besteht aus drei Teilen, die durch tiefe Gräben voneinander getrennt sind. Zur eigentlichen Burgruine Neideck gehören die Vorburg und die Hauptburg, die auf einem nach Nordosten vorspringenden Felssporn liegt und deren Turm noch steht. Seit 2008 ist es möglich, die 10 Meter hohen Mauern zu besteigen, von wo aus man eine herrliche Aussicht hat. Gelegentlich finden in der Burg auch kulturelle Veranstaltungen wie Theateraufführungen statt.

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