Wenn man von der Sophia aus an der Bohdan-Chmelnyzky-Statue vorbei schaut, kann man die blaue Kirche mit der goldenen Kuppel am anderen Ende von Proyizd Wolodymyrsky nicht ignorieren. Das ist die St. Michaelskirche, benannt nach dem Kiewer Schutzheiligen. Wie die unmöglich glänzenden Kuppeln andeuten, handelt es sich um eine frische (2001) Kopie des Originals (1108), das 1937 von den Sowjets abgerissen wurde. Die faszinierende Geschichte der Kirche wird in einem Museum im Glockenturm des Klosters ausführlich (auf ukrainischen und englischen Plakaten) erklärt. 1713 erbaut von Swjatopolk II. Iziaslawitsch im Mittelalter, umfasst das Kloster die Kathedrale selbst, das 1713 erbaute Refektorium des Heiligen Johannes des Göttlichen, das 1760 errichtete Wirtschaftstor und den um 1716-1719 hinzugefügten Glockenturm des Klosters. Das Äußere des Bauwerks wurde im 18. Jahrhundert im ukrainischen Barockstil umgebaut, während das Innere in seinem ursprünglichen byzantinischen Stil erhalten blieb. Die ursprüngliche Kathedrale wurde von den sowjetischen Behörden in den 1930er Jahren abgerissen, aber nach der Unabhängigkeit der Ukraine 1991 wieder aufgebaut und 1999 eröffnet.
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Kiew |Die blaue Kirche St. Michael mit der goldenen Kuppel
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